Cover des Buches

Europas Außengrenzen
Interrelationen von Raum, Geschlecht und "Rasse"
Irina Gradinari et al. (Hrsg.)
Bielefeld: transcript, 2021. - 243 S.
ISBN 9783837647211

Frauen*solidarität-Signatur:

I G 1513

Repräsentation / Eurozentrismus / Grenzpolitik / Migrationspolitik / Biopolitik / Geschlecht / Gender / Rassismus

Der vorliegende Sammelband aus der Reihe GenderCodes widmet sich der Komplexität von Grenzen, konkret der europäischen Außengrenze. Gleich die Einleitung macht jedoch klar, dass nicht von der einen Grenze Europas gesprochen werden kann. Eine feststehende Grenze, gar ein physischer Grenzstreifen existiert nicht, eher handelt es sich um ein Konstrukt, das sich an verschiedenen Punkten (z.B. Flughäfen) verdichtet und in die Infrastrukturen integriert wird. Der Forschungsbereich Border Studies versteht Grenzen als diskursive Konstruktionen mit symbolischen und materiellen Effekten und besonders geschlechtliche und rassistische Codierungen spielen für die Konstruktion von Differenzen - wie eben auch für die Konstruktion von Raum - eine wichtige Rolle.