Cover des Buches

Leinen, Jo ; Bummel, Andreas
Das demokratische Weltparlament
eine kosmopolitische Vision
Bonn: Dietz, 2017. - 453 S.
ISBN 978-3-8012-0492-1

ÖFSE-Signatur:

26731

 

UNO ; Global Governance ; Parlament ; Parlamentarismus ; Demokratie ; Internationale Beziehungen ; Recht ; Ideengeschichte ; Völkerrecht ; Nachhaltige Entwicklung ; Weltwirtschaftsordnung ; Finanzkrise ; Sozio-ökonomischer Wandel ; Steuer ; Terrorismusbekämpfung ; Ernährungssicherung ; Armutsbekämpfung ; Staatsrecht ; Föderalismus ; Green Economy ; Marktwirtschaft ; Rüstungskontrolle

Angesichts zunehmender Globalisierungstendenzen und der Transnationalität von globalen Prozessen, welche die gesamte Weltbevölkerung betreffen, orten Jo Leinen und Andreas Bummel ein Defizit an entsprechenden globalen politischen Strukturen. Die beiden Autoren sind langjährige Proponenten der Forderung nach einem demokratisch gewählten Weltparlament bei den Vereinten Nationen (United Nations Parliamentary Assembly) und skizzieren nach einem ideengeschichtlichen Abriss globale Problemlagen – etwa Armut, exklusive Ressourcenverteilung oder Steueroasen. Die angeführten Instrumente zur Bewältigung beruhen dabei vor allem auf einer Demokratisierung der Weltordnung und der Schaffung demokratisch legitimierter Institutionen zur Kontrolle: Allen voran ein mit realpolitischen Kompetenzen ausgestattetes Weltparlament, das die Erdbevölkerung (und nicht nationale Regierungen) repräsentieren soll. Schlussendlich ist die zentrale Vision der beiden Autoren der Anstoß einer kosmopolitischen Bewegung von unten, die den elitären und exklusiven Herrschaftssystemen als Alternative entgegensteht. 

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