Cover des Buches

Cissoko, Aya
Ma
Roman
Heidelberg: Wunderhorn, 2017. - 186 S.
ISBN 9783884235720

Frauen*Solidarität-Signatur:  SO-CIS-01

Zwangsheirat ; Roman ; Mutter-Tochter-Beziehung ; Mali ; Frankreich ; Migration ; Rassismus ; Integration ; Frau

Der Roman ist von dem aus der malischen Sprache Bambara stammenden „danbé“ durchwachsen, das für Kampfgeist, Würde, Charakterstärke und Respekt vor Traditionen steht. Aya Cissoko gibt in ihrem autobiografisch geprägten Roman Einblick in das Leben ihrer Mutter, die von Mali nach Frankreich zwangsverheiratet wurde, der Bedeutung, was es heißt als Mädchen in einem französischen Banlieue-Ghetto aufzuwachsen und wie sich das Leben plötzlich ändert, nachdem Vater und Schwester bei einem rechtsextremistisch motivierten Wohnungsbrandanschlag sterben. Die Mutter wechselt ihre Rolle der traditionsverhafteten Hausfrau zur Alleinerzieherin und unabhängigen Geldverdienerin in der Familie. Aber auch die junge Aya behauptet sich sowohl gegen durch französische Assimilationspolitik bedingte rassistische Vorurteile, als auch die muslimisch beschaffene Herkunftswerte und erkämpft sich als moderne Europäerin im wahrsten Sinne des Wortes ihre eigene Identität: sie wird eine erfolgreiche Boxerin.

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