Cover des Buches

Bronner, Kerstin ; Paulus, Stefan
Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis
Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und der Erziehungswissenschaft
Opladen: Barbara Budrich, 2017. - 144 S.
ISBN 9783825248734

ÖFSE-Signatur:  27209

Soziologie ; Einkommensverteilung ; Sozialwissenschaften ; Sozialarbeit ; Erziehungswissenschaft ; Rassismus ; Gender ; Interkulturelle Erziehung

Dieses Lehrbuch ist vorrangig an Studierende der Bildungswissenschaften und der Sozialen Arbeit adressiert, denen die Aneignung intersektionaler Perspektiven eine differenzierte Beschäftigung mit unterschiedlichen Formen von sozialer Ungleichheit ermöglichen kann. Doch auch Angehörigen anderer Disziplinen oder interessierten zivilgesellschaftlichen Akteur_innen kann der Band als übersichtliche Einführung in die Thematik dienen: Die Autor_innen setzten sich präzise mit Ebenen sozialer Ungleichheit auseinander, analysieren Macht- bzw. Herrschaftsverhältnisse und stellen Forschungsmodelle vor. Anschließend schildern sie die Genese des Intersektionalitätsansatzes und zeichnen die historische Entwicklung nach, wobei sie den Ansatz auf dem besten Wege sehen, sich nachhaltig als Paradigma kritischer Gesellschaftstheorie zu etablieren. Betont wird, dass soziale Kategorien (wie etwa Klasse oder Geschlecht) nicht isoliert voneinander betrachtet werden können, sondern die Verwobenheit mit gesellschaftlichen Strukturen und Wechselwirkungen von Kategorien sozialer Ungleichheit für das Verständnis essenziell sind. Kerstin Bronner und Stefan Paulus argumentieren das herrschaftskritische Potenzial des Ansatzes, verweisen aber auch auf die Herausforderungen für die Forschung und die Verstrickungen der eigenen Disziplin „Soziale Arbeit“ in gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse entlang von Differenzierungsprozessen, normativen Anspruchsformulierungen und der Kollaboration an Exklusion. Diesbezüglich sei die kritische Reflexion des eigenen Handelns und Denkens, aber auch der gesellschaftlichen Kontexte unter intersektionalem Vorzeichen notwendig. Zwei Gastbeiträge beschäftigen sich abschließend mit Beispielen aus der Praxis und reflektieren biografische Erfahrungen sowie privilegierte Positionen, um die Vorteile des Ansatzes zu veranschaulichen, denn: „Intersektionalität hat mit uns zu tun!

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