Cover des Buches

de Haas, Ricarda
Spoken word goes digital
Performance poetry und Social Media in Harare (Simbabwe) und Johannesburg (Südafrika)
Trier: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2018. - 195 S.
ISBN 9783868217452

ÖFSE-Signatur:

27071

Simbabwe ; Mündliche Literatur ; Slam Poetry ; Social Media ; Südafrika

Ricarda de Haas setzt sich in ihrer Dissertation mit Spoken Word im südlichen Afrika, konkret in Harare (Simbabwe) und im südafrikanischen Johannesburg, auseinander. Unter dem Terminus „Spoken Word“ werden dabei Formen performativer und oraler Literatur subsumiert, bspw. Poetry Slams, Videopoetry oder Open Mic. Das Forschungsinteresse dieser Dissertation setzt am Zusammenspiel von Spoken Word-Formen und der Digitalisierung an. Ricarda de Haas analysiert hierfür insbesondere Social Media-Aktivitäten sowie virtuelle literarische Räume und beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf die jeweiligen Kunstformen. So hält sie fest, dass die Grenzen zwischen Produktion und Rezeption verschwimmen und auch die häufig postulierte Trennung zwischen Online- und Offline-Öffentlichkeit nicht aufrecht zu erhalten ist, sondern diese sich gegenseitig durchdringen. Auch ist trotz der prinzipiell globalen Zugänglichkeit vor allem das lokale Publikum – ohnehin schon Teil der jeweiligen peer group – an den digitalen Angeboten interessiert, nicht zuletzt, da diese identitätsstiftenden Charakter hätten.

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