Cover des Buches

Kiechle, Brigitte
Frauen*streik
«die Welt steht still, wenn wir die Arbeit niederlegen!»
Stuttgart: Schmetterling, 2019. - 113 S.
ISBN 9783897712836

Frauen*solidarität-Signatur:

I A 3019

Frau / Streik / Feminismus / Aktivismus / Feministische Ökonomie

Brigitte Kiechle beobachtet einen globalen Aufschwung von feministischen und Frauenkämpfen. Als Ausgangspunkt gilt „Ni una menos“, die lateinamerikanische Bewegung gegen Morde und Gewalt an Frauen. Viele weitere Beispiele internationaler Großdemonstrationen führen Kiechle zur Frage nach der spezifischen Form des Frauenstreiks: Wie hat sich der Streik von einer betrieblichen Kampfform zu einem modernen feministischen Instrument entwickelt? Dazu brauchte es die Analysen der feministischen Ökonomie, die den Arbeitsbegriff erweitert und neue Handlungsoptionen ermöglicht hat. In der zweiten Hälfte des Buches werden zunächst die zentralen Frauenstreiks der Zweiten Frauenbewegung geschildert: 1975 in Island, 1991 in der Schweiz und 1994 in der BRD. Es folgen die Meilensteine seit Beginn der 2000er-Jahre: Argentinien, USA und Spanien, wo am 8. März 2018 mindestens fünf Millionen Menschen am Frauenstreik teilnahmen. Am Ende fasst Kiechle zusammen, was sich aus diesen Geschehnissen für die Zukunft lernen lässt, was warum gut geklappt hat und wie sich die Frauenstreik-Bewegung weiterentwickeln lässt. Ein Buch, das durch seinen Fokus auf eine erfolgreiche Strategie Freude und Mut verbreitet.

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