Cover des Buches

Cho Nam-Joo
Kim Jiyoung, geboren 1982
Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2021. - 206 S.
ISBN 9783462053289

Frauen*solidarität-Signatur:

AS-JO(a)-01

Belletristische Darstellung / Südkorea / Frau / Sexismus / Psychiatrische Behandlung / Widerstand

Mit ihrem Debütroman hat Cho Nam-Joo international Leser*innen begeistert. Minimalistisch und detailliert schreibt die Autorin über das durchschnittliche Leben einer südkoreanischen Frau, von ihrer Kindheit bis hin zum Dasein als junge Mutter. Das Buch nimmt seinen Anfang in der Gegenwart, erzählt vom Leben der Mittdreißigerin Kim Jiyoung, die mit Ehemann und Baby am Rande der Metropole Seoul lebt. Die junge Mutter hat – wie von ihr erwartet – mit der Geburt des Kindes ihren Beruf aufgegeben, um sich ganz der Kindererziehung zu widmen. Doch im Laufe der Zeit entwickelt Kim Symptome einer Psychose und sie schlüpft in die Rolle anderer Frauen. Aus der Perspektive des Psychiaters, der Kim Jiyoung daraufhin behandelt, wird das Leben der jungen Frau nachgezeichnet: Eine Geschichte geprägt von Frustration, Unterwerfung und Disziplinierung durch männliche Familienmitglieder, Lehrer, Vorgesetzte und Partner. So erzählt der Roman „Kim Jiyoung, geboren 1982“ vom gewöhnlichen Leben einer Frau in Korea und offenbart dabei eine Alltagsmisogynie, die für Frauen weltweit eine altbekannte Realität darstellt.

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