Cover des Buches

Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei
Ismail Küpeli, Rosa Burç et al. (Hrsg.)
Münster: edition assemblage, 2019. - 127 Seiten
ISBN 9783960420514

Frauen*solidarität-Signatur:

I D 813

Kurdistan / Föderation Nordsyrien – Rojava / Türkei / Syrien / Frauenbewegung / Frauenverband / Feminismus / Kurdin / Widerstand / Autonomie / Frauenorganisation

Der türkische Staat negiert seit seiner Gründung 1923 die Existenz der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und im Nahen Osten. Der Krieg in den kurdischen Gebieten der Türkei und die Angriffe der Türkei auf die syrisch-kurdische Autonomieregion Rojava sind Facetten der türkischen Politik, die zum Ziel haben, die Kurd_innen in der gesamten Region zurückzudrängen. Der Friedensprozess von der AKP wurde so geführt, dass die Rückkehr des Krieges keine Überraschung ist. Es wird vergessen, dass der Friedensprozess immer begleitet war von massiver Repression gegen die Kurd_innen und die Androhung eines Krieges. Rosa Burç, Meral Çınar, Axel Gehring, Alp Kayserilioğlu, Ismail Küpeli, Kerem Schamberger und Mahir Tokatlı richten mit ihren Beiträgen den Blick auf Zusammenhänge, die in der öffentlichen Debatte unterbelichtet bleiben. So werden sowohl die politische und gesellschaftliche Entwicklungen in der Türkei analysiert, wozu selbstverständlich auch eine intensive Debatte um die Frauenbewegung in der Türkei gehört. Ausgehend von der zentralen Bedeutung der „Kurdenfrage“ gerät dann die Perspektive auf die anderen Seite der nationalstaatlichen Grenzen, nach Rojava. Stellt Rojava eine Alternative zum Nationalstaat darstellt.

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