Cover des Buches

Solón, Pablo
Systemwandel
Alternativen zum globalen Kapitalismus
Wien: Mandelbaum, 2018. - 271 S.
ISBN 9783854766797

ÖFSE-Signatur:  27175

Nachhaltige Entwicklung ; Solidarische Ökonomie ; Wachstumsrücknahme ; Globale öffentliche Güter ; Feminismus ; Globalisierungskritik

Ausgehend von der Annahme, dass die gegenwärtigen multiplen Krisen nur durch systemische Ansätze überwunden werden können, hat der bolivianische Globalisierungskritiker und Diplomat Pablo Solón sechs der bekanntesten Ideen zusammengestellt. Anstelle einer Bekämpfung von Symptomen wie Klimawandel oder globaler Ungleichheit postulieren jene die Notwendigkeit eines radikaleren Umbruchs im System. Diese Konzepte stellen dabei mehr als die im Untertitel versprochenen „Alternativen zum Kapitalismus“ dar: Sie zeichnen sich durch ganzheitliche Ansätze aus, welche das Ökosystem in seiner Gesamtheit fassen, die Wirtschaft nicht auf ihre kapitalistische Variationen beschränken und gesellschaftliche Versorgung im Sinne eines guten Lebens für alle ins Zentrum stellen. Darunter finden sich vergleichsweise prominente und akademisch intensiv rezipierte Konzepte wie „Buen Vivir“ oder „Degrowth“, aber auch weniger bekannte Ansätze (etwa der „Ökofeminismus“ oder die „Commons“). Vielfach haben diese Konzepte ihren Ursprung in lateinamerikanischen Ländern, wo sie teils sogar Eingang in die Verfassung gefunden haben. Pablo Solóns „Systemwandel“ wählt für die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Entwürfen dabei einen komplementären Zugang, der nicht auf scharfe Dichotomien, eindeutige Definitionen und Gegensätzlichkeiten abzielt, sondern die einzelnen Gedanken und Konzepte in Ergänzung zueinander denkt, um aus diesem Pluralismus das Potenzial für sozial-ökologische Transformationen zu heben.

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