Cover des Buches

T., Anna
Opacity - Minority - Improvisation
an Exploration of the Closet Through Queer Slangs and Postcolonial Theory (Queer Studies 27)
Bielefeld: transcript, 2020. - 230 Seiten
ISBN 9783837651331

Frauen*solidarität-Signatur:

I A 3014

Kunst / Linguistik / Queer-Theorie / Postkolonialismus

Opazität, das bedeutet Lichtundurchlässigkeit, Undurchsichtigkeit, Trübheit. Als Konzept Édouard Glissants beschreibt es Strategien Indigener und versklavter Menschen in der Karibik, der Forderung nach Transparenz und Verständlichkeit seitens der Kolonisator_innen zu entkommen. Anna T. versteht das eigene Werk als künstlerische Praxis, als Disseminationsmethode, als künstlerische Forschung. Dabei wird der Frage nach der Herstellung von Queerness nachgegangen. Zu disem Zweck werden 11 queere Slangs näher betrachtet. Neben linguistischen Methoden, wie Gloria Anzaldúaz' Performativem Schreiben kommen auch postkolonial-queere Ansätze, wie José Muñoz' Theorie der Disidentifikation zum Einsatz. Das westliche Konzept des "Coming Out of the Closet", das oft als notwendiger Akt, um Queerness herzustellen verstanden wird, erscheint in einem anderen Licht, wenn Anna T. schreibt: "The closet for me has been a shelter, a refuge, a home, a friend. It has been my happy place for decades."

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