Cover des Buches

Schürz, Martin
Überreichtum
Frankfurt [u.a.]: Campus Verlag, 2019. - 226 S.
ISBN 9783593511450

ÖFSE-Signatur:

27409

Vermögensverteilung ; Wohlstand ; Soziale Ungleichheit

Schürz stellt der bewundernden Bezeichnung „Superreiche“ für das obere 1% der Weltbevölkerung kritisch den Begriff „Überreiche“ entgegen. Mit einem Rückgriff auf den antiken Philosophen Platon, welcher das Wort prägte, stellt Schürz die extreme Konzentration von Vermögen an den Pranger. Während jene Personen ihren extremen Reichtum in der Öffentlichkeit als verdient und sich selbst als mitfühlend und großzügig darstellen, zeigt Schürz auf, welche Probleme in der Vermögensungleichheit begraben liegen. Dabei beschreibt der Autor das Phänomen aus gerechtigkeitsphilosophischer, politischer und soziologischer Perspektive. Neben diesen rationalen Betrachtungsweisen legt er viel Wert auf die Thematisierung der Gefühlsebene, denn gerade Ungleichverteilung gibt Anstoß zu einer Bandbreite an Gefühlen wie Zorn, Neid, Gier, Bewunderung oder Mitleid. Diese Emotionen sind Teil der gesellschaftlichen Realität und prägen somit das Bestehen des Überreichtums mit. 

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