Cover des Buches

Figueres, Christiana
Die Zukunft in unserer Hand
wie wir die Klimakrise überleben
München: C.H. Beck, 2021. - 216 S.
ISBN 9783406775604

ÖFSE-Signatur:

28052

Klimaänderung ; Umweltschutz

Blicke man in (gar nicht so) ferner Zukunft auf die aktuelle Zeit zurück, wie Historiker_innen etwa vergangene Epochen Revue passieren lassen, so lasse sich jener weitreichende Wendepunkt erkennen, an dem sich die globale Gesellschaft gerade befinde: „An dem Punkt, an dem wir (auf den Fundamenten von Vernunft, Wissenschaft, Technologie und Humanismus) die Möglichkeit haben, unserer Wechselwirkung mit der gesamten Natur und auch miteinander in vollem Umfang zu erkennen und bewusst und absichtsvoll den Kurs zu ändern.“ Die Pariser Klimaziele, als deren Architekt_innen Christiana Figueres und Tom Rivett-Carnac gelten, könnten dabei potenziell jene Zäsur einläuten, welche die Abkehr vom fossilen Kapitalismus besiegelt. In „Die Zukunft in unseren Händen“ erzählen sie gleichzeitig vor Optimismus und Empörung sprühend vom Kampf gegen den Klimawandel auf unterschiedlichsten Ebenen. Eingangs skizzieren die Verfasser_innen von der Welt, die wir gerade erschaffen, und kontrastieren sie mit der „Welt, wie wir sie schaffen müssen“. Anschließend formulieren sie ermächtigende Perspektiven neuer Denkweisen, welche die Greifbarkeit des Wandel behaupten und bei der Klimawandelbekämpfung auf den gemeinsamen Vorteil der Weltgemeinschaft betonen. Abschließend stellen Figueres und Rivett-Carnac 10 Maßnahmen vor, mit denen jedes Individuum einen persönlichen Beitrag leisten kann. Die Bandbreite der Vorschläge reicht dabei vom Mut zur Utopie über den Kampf gegen Fake News, das Einstehen für Geschlechtergerechtigkeit und die Abkehr von fossilen Brennstoffen bis zu Investition in grüne Wirtschaftsformen. Trotz fortgeschrittener Zeit sei es noch nicht zu spät, bewusst und als Gemeinschaft die Zukunft zu gestalten, die wir möchten: „Wir müssen nun zu einem Verständnis unserer gemeinsamen Existenz auf dem Planeten gelangen – nicht, weil es eine nette Ergänzung unseres Tuns wäre, sondern, weil es eine Frage des Überlebens ist.“

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