Cover des Buches

Geschlechterdiskurse in der Migrationsgesellschaft
zu "Rückständigkeit" und "Gefährlichkeit" der Anderen (migration - macht - bildung Band 6)
Ulrike Lingen-Ali et al. (Hrsg.)
Bielefeld: transcript, 2020. - 217 S.
ISBN 9783837653397

Frauen*solidarität-Signatur:

I G 1500

Geschlechterforschung / Intersektionalität / Religion / Gesellschaft / Diskurs / Nationalismus / Rassismus / Migration

Migration als grenzüberschreitende Bewegung von Menschen verstanden, ist immer zugleich Bestätigung, Sichtbarmachung und Gefährdung von (inneren und äußeren) Grenzen, so die Herausgeber_innen. In der europäischen Migrationsgesellschaft werden „die Anderen“ sexualisiert konstruiert – sei es als „gefährliche“ oder als „rückständige“ Körper, wie im Diskurs über die Kölner Silvesternacht 2015/16. In acht Beiträgen prominenter Autor_innen werden diese Annahmen vertieft. So wird ein Neudenken von Solidarität unter Frauen* vorgeschlagen, in der sich die „emanzipierten“ Privilegierten nicht länger für die Legitimierung von Rassismen instrumentalisieren lassen. Dann wird gezeigt, wie die „Homophobie der anderen“ sowie die Aneignung von Gender-Artikulationen erfolgreich zur Rechtfertigung repressiver Grenzregime beigetragen haben. Weitere Themen: der „Rasse“-Begriff, die Segregation im Schulwesen sowie feministisch begründete Geschlechterdiskurse, die gegen muslimische Frauen* in Stellung gebracht werden.

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