Cover des Buches

Morrison, Toni
Selbstachtung
ausgewählte Essays, Reden und Betrachtungen
Hamburg: Rowohlt, 2020. - 543 S.
ISBN 9783498001438

Frauen*solidarität-Signatur:

I G 1496

USA / Schwarzer Feminismus / Bürgerrechtsbewegung / Literatur / Autorin / Kunst / Antirassismus

Rechtzeitig zum 1. Todestag von Toni Morrison ist die deutsche Ausgabe dieses Buchs erschienen, das 43 ausgewählte Essays, Reden und Vorträge enthält, die die Literaturnobelpreisträgerin zwischen 1970 und 2019 verfasste. Dies umfasst etwa eine Trauerrede zum Tod von James Baldwin, Überlegungen zu den Anschlägen des 11. September und Reflektionen zu ihrem eigenen Werk. Bei „Selbstachtung“ handelt sich um nicht weniger als ein Vermächtnis ihres Werkes, das sich immer mit den großen Themen beschäftigt hat: Rassismus, Faschismus Frauenfeindlichkeit und die Verbindung dieser Phänomene zur Politik und Kapitalismus, das Erbe des Sklaverei, Vorurteile gegenüber dem Fremden und Anderen, die Macht von Sprache und Kunst, die Präsenz von afrikanischer und afroamerikanischer Literatur. Toni Morrisons Ausführungen helfen dabei, die Hintergründe einiger drängender Probleme unserer Zeit und ihre Verbindungen besser zu verstehen. Toni Morrison hat das letzte Aufflammen der weltweiten Black Lives Matter Bewegung 2020, ausgelöst durch mehrere Todesfälle Schwarzer Menschen durch Polizeigewalt in den USA nicht mehr miterlebt. Gerne wüsste man, was sie dazu zu sagen hätte, doch vielleicht findet sich auch diese Antwort zwischen den Zeilen von „Selbstachtung“.

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