Cover des Buches

Ross, Fran
Oreo
Roman
München: dtv, 2019. - 286 S.
ISBN 9783423281973

Frauen*solidarität-Signatur:

SO-ROS(b)-01

USA / Sexismus / Rassismus / Jüdin / Belletristische Darstellung

Der Roman „Oreo“ von Fran Ross erschien schon 1974. Der große Erfolg blieb zunächst aus, bis er wiederentdeckt und von Pieke Biermann ins Deutsche übersetzt und mit Anmerkungen versehen wurde. Die Geschichte von der 16-jährigen Christine, die von allen nur „Oreo“ (wie der Keks) genannt wird, wird von historischen und literarischen Anspielungen auf griechische Sagenfiguren gespickt. Oreo ist die Tochter einer Schwarzen Mutter und eines weißen jüdischen Vaters, die sich zu Beginn der Geschichte scheiden lassen. Der Vater verlässt auch seine Tochter, hinterlässt ihr aber eine Liste mit Hinweisen, die ihr helfen sollen, ihn, wenn sie alt genug ist, zu finden. Mit 16 Jahren macht sich Oreo auf die Suche nach ihrem Vater in New York, und damit auch auf eine Identitätssuche. Auf ihrer Reise trifft sie auf unterschiedlichste, zum Teil absurde Persönlichkeiten, durchlebt Abenteuer, besiegt Angreifer. Der Roman ist angelehnt an die Theseus-Sage der griechischen Mythologie, wobei Oreo, die Heldin der Geschichte Schwarz, jüdisch und weiblich ist. Themen, die in dem frechen, mit Witz erzählten Roman aufgegriffen werden, sind die Emanzipation aus einer rassistischen und sexistischen Gesellschaft, Sexarbeit, sowie Kapitalismuskritik.

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