cover des Buches

Crispin, Jessa
Warum ich keine Feministin bin
ein feministisches Manifest
Berlin: Suhrkamp, 2018. - 145 Seiten
ISBN 9783518468999

Frauen*solidarität-Signatur:

I A 2968

Feminismus / Patriarchat / Massenkultur / Pop-Kultur / Weißer Feminismus / USA ; Neoliberalismus ; Kapitalismus

Die in New York lebende Aktivistin und Kulturkritikerin Jessa Crispin kritisiert in ihrem Manifest schonungslos den universalen, neoliberal vermarkteten Lifestyle-Feminismus und fordert nichts weniger als den Umsturz der Patriarchalen Gesellschaft. Zu dem käme mensch nicht auf dem Weg sanfter Reformen und eindringlicher Gespräche mit ihren Profiteur_innen. Eine interessante Wendung gelingt der Autorin, wenn sie die Kluft zwischen dem subjektiven Erleben eher privilegierter Frauen und dem Wissen um gesellschaftliche Unterdrückung und diskriminierende Verhältnisse anspricht: Jene, die sexistische Unterdrückung nicht spüren nimmt Crispin in die Pflicht, ihre Macht und Einflussmöglichkeit produktiv zu machen, anstatt zu beteuern, dass sich die Verhältnisse ohnehin schon gebessert hätten, oder die Unterdrückung von Frauen "anderswo" zu lokalisieren und damit als Emanzipation getarnte Rassismen zu bedienen. Feminismus muss unbequem sein, fordert Crispin, und "das System" treffen, wo es weh tut.

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