Cover des Buches

Dunkel, Florian
Der Nutzen internationaler Wahlbeobachtung
um Beitrag eines Kontrollmechanismus für die Umsetzung von Menschenrechten unter besonderer Berücksichtigung der EU-Wahlmissionen in Guinea-Bissau und Osttimor (Studienreihe des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Menschenrechte ; 36)
Wien [u.a.]: NWV - Neuer Wissenschaftlicher Verlag, 2018. - 220 S.
ISBN 9783708312361

ÖFSE-Signatur:

27343

Wahlbeobachtung wird klassischerweise nicht zu den Monitoringmethoden von Menschenrechten gezählt. Dunkels Studie macht deutlich, dass dies allerdings ein Trugschluss ist, denn das Wahlrecht ist durch die intensive internationale Überwachung eines der best-getrackten Menschenrechte. Mehr noch, die Publikation bekräftigt, dass Wahlbeobachtung ein grundlegendes Instrument ist, um politisch-bürgerliche Menschenrechte abzusichern und dadurch die Basis für sozio-ökonomische Menschenrechte zu schaffen. Es handelt sich also tatsächlich um ein zentrales Instrument zur Förderung der Menschenrechte innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft. 

Dunkel widmet sich dem allgemeinen Zweifel an der Sinnhaftigkeit genauso wie spezifischen Kritikpunkten an Wahlbeobachtungsprozessen. In Anknüpfung an die häufig vorgebrachte Kritik, man konzentriere sich zu sehr auf den Wahltag und die Stimmenauszählung, legt Dunkel bspw. einen Schwerpunkt seiner Untersuchungen auf längerfristiges Monitoring von Meinungs- und Willensbildung. Er schafft es durch diese Vorgehensweise, eine ausgeglichene Analyse zu erstellen, die einen Mehrwert für aktive Wahlbeobachter_innen, Entscheidungsträger_innen und die interessierte Öffentlichkeit bietet.
 

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