Cover des Buches

Mary Elizabeth Barber: Growing Wild
The Correspondence of a Pioneering Woman Naturalist from the Cape
Tanja Hammel et al. (Hrsg.)
Basel: Basler Afrika Bibliographen, 2020. - xxx, 303 S.
ISBN 9783906927046

Frauen*solidarität-Signatur:

I C 1107

Kolonialismus / Südafrika / Weiße Frau / Frauenemanzipation / Rassismus / Naturwissenschaften / Evolutionstheorie / Botanik

Die Britin Mary Elizabeth Barber kam 1820 im Alter von zwei Jahren mit ihren Eltern und Geschwistern auf eine Farm in der „Kapkolonie“, brachte sich mit vier Jahren selber Lesen und Schreiben bei, begann als Jugendliche, die sie umgebende Natur zu erforschen, und emanzipierte sich von der herrschenden Auffassung, eine gute viktorianische Frau beschränke sich auf den Haushalt. Vielmehr machte sie Karriere als Naturwissenschaftlerin (ohne je studiert zu haben), trat für Geschlechtergleichheit ein und bezeichnete sich selbst als Feministin. Das kolonialistische, rassistische System jedoch hinterfragte sie nie, übernahm im Gegenteil in ihren Schriften und Briefen den zeitgenössischen rassistischen Diskurs. Nach ihrem Tod 1899 wurde sie von der Scientific Community „vergessen“. Im vorliegenden Buch wird nun erstmals eine Auswahl der wissenschaftlichen Korrespondenz von Mary Elizabeth Barber herausgegeben. Nach einleitenden Bemerkungen sind Briefe zwischen 1847 und 1899 sowie einige von Barbers Illustrationen abgedruckt, gefolgt von mehr als tausend Anmerkungen zum biografischen, naturwissenschaftlichen und politischen Kontext.

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