Cover des Buches

Die Welt sind wir
Buen Vivir und die Verteidigung von Lebensräumen in Mesoamerika (Studien zur globalen Gerechtigkeit ; Band 9)
Kollektive in Aktion
Münster: Unrast, 2019. - 278 S.
ISBN 9783897710757

ÖFSE-Signatur:

27305

Mexiko ; Guatemala ; Honduras ; Nicaragua ; Costa Rica ; El Salvador ; Indigene Bevölkerung ; Soziale Bewegung ; Solidarität ; Solidaritätsbewegung ; Landnahme ; Nachhaltige Entwicklung ; Widerstand ; Kochen ; Bergbau ; Gender ; Gewaltlosigkeit ; Landkonflikt ; Unterdrückung ; Menschenrechtsverletzung ; Biodiversität ; Genossenschaft ; Vertreibung ; Privatisierung ; Staudamm ; Wasserkraft ; Militär ; Wasserversorgung ; Erneuerbare Energie ; Kolonialismus ; Emissionshandel ; Medien

Mesoamerika kämpft für das Buen Vivir – also das gute Leben. „Die Welt sind wir“ dokumentiert diesen Kampf in vielfältiger Art und Weise: Das Buch porträtiert Aktivist_innen im Widerstand gegen die Zerstörung ihrer umliegenden Lebensräume quer über den geographischen Raum Mesoamerikas. Die Region ist aufgrund ihres Rohstoffvorkommens und der strategisch günstigen Lage als Brücke zwischen zwei Ozeanen besonders attraktiv für die globale Marktwirtschaft. Megaprojekte von Großunternehmen werden dadurch nahezu magnetisch angezogen. Diese gehen allerdings mit äußerst widrigen Umständen für die Bevölkerung einher – die Liste erstreckt sich von Extraktivismus, über Korruption, Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Tod von Mensch und Umwelt. Dem stellen sich mutige Bürger_inneninitiativen entgegen.
Das Buch „Die Welt sind wir“ räumt deren Stimmen viel Platz ein. So kommen lokale Akteur_innen und Expert_innen in jedem der drei Teile des Buches zu Wort: in der Analyse des weltwirtschaftlichen Kontexts, der Beschreibung einzelner Widerstandsbewegungen, und in der abschließenden Reflexion. Die zentrale Idee des Projekts im Kollektiv ist es, den Austausch untereinander zu fördern und so für Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung zu sorgen.
Mit „Die Welt sind wir“ liegt dementsprechend kein rein deskriptives Sachbuch vor einem. Vielmehr sind die Autor_innen bestrebt, Erfahrungen mit ihrer Leserschaft zu teilen und so etwaige eigene Kämpfe oder Bildungsarbeiten zu befeuern. Durch eine Vielzahl an Grafiken und den Einsatz von Icons zur themenübergreifenden Orientierung wird die Zugänglichkeit der Informationen zusätzlich erhöht.

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