Cover des Buches

Herrler, Christoph
Warum eigentlich Klimaschutz?
Zur Begründung von Klimapolitik (Sustainable Development in the 21st Century ; 2)
Baden-Baden: Nomos, 2017. - 303 S.
ISBN 9783848740031

ÖFSE-Signatur:

27592

Christoph Herrler versteht seine vorliegende Dissertation „Warum eigentlich Klimaschutz?“ als Beitrag zur ethischen Begründung von Klimaschutzpolitik, Forschungsdesiderat ist dabei die Identifikation einer konsequenten und überzeugenden Legitimation, die sich politisch instrumentalisieren lässt. Eingangs diskutiert Herrler die Prämissen der politischen Begründungpraxis in liberalen Ländern (etwa Objektivität) und skizziert die Kriterien einer konsistenten Argumentation. Anschließend stellt er Felix Ekardts diskurstheoretischen Liberalismus dem humanen Utilitarismus von Bernhard Gesang gegenüber und streicht die Stärken und Schwächen der jeweiligen Ansätze hervor. Die zweite Hälfte des Bandes befasst sich hingegen mit konkreten Aspekten wie der intergenerationellen und globalen Gerechtigkeit, dem Abwägungsbereich sogenannter „nicht-diskursfähiger Menschen“ oder allgemein einer kritischen Reflexion des Anthropozentrismus der Klimaethik. Abschließend verweist Herrler auf die (philosophischen) Grenzen, an die eine moralische Beschäftigung mit dem Klimawandel immer wieder stoßen wird.

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