C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, Foyer
Die Welt lesen, die Hoffnung neu schreiben
Brasilianische Lernerfahrungen einer Pädagogik der Ermächtigung angesichts neuer ungleicher globaler Machtverhältnisse
Podiumsdiskussion mit Kommentaren von Paulo R. Padilha (Instituto Paulo Freire, São Paulo) und Robert Misik (Journalist und politischer Schriftsteller, Wien) und interaktiven Theaterelementen mit Simone Grosser (Verein Isento, Salzburg)
Neue geopolitische Kräfte und neue Formen der Ungleichheit stellen eine befreiende Bildungsarbeit vor neue Herausforderungen und machen eine globale Kontextualisierung notwendig. Seit dem Erscheinen von Paulo Freires "Pädagogik der Unterdrückten" (1970) hat sich einiges an den Unterdrückungs- und Machtverhältnissen verändert. Der Abend beschäftigt sich daher mit den aktuellen globalen Zuständen und Paulo Freires „Antwort“ darauf. Zentral bei diesen Fragen ist die globale Perspektive. Aus diesem Grund werden Erfahrungen der freireanischen Bildungsarbeit in Brasilien – dem Geburtsland der Pädagogik der Unterdrückten – herangezogen und mit europäischen Ansätzen in Zusammenhang gebracht.
Veranstaltung in deutscher und portugiesischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche und in (österreichische) Gebärdensprache.
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