Cover des Buches

InterdepenDenken!
wie Positionierung und Intersektionalität forschend gestalten?
AK ForschungsHandeln (Hg.)
Berlin: w_orten & meer, 2015. - 239 S.
ISBN 978-3-945644-04-1

Frauen*solidarität-Signatur:  I A 2913

Intersektionalität / Forschung ; Diskriminierung / Sexismus / Rassismus ; Methode

Der Sammelband „interdepenDenken!“ regt an, Intersektionalität nicht als additives Modell zu verstehen, sondern als Startpunkt für das eigene Forschen. Forschendes Fragen mit komplexen Diskriminierungsstrukturen zu beginnen, hat Effekte auf Fragestellungen, methodisches Arbeiten und Formulierungen. Wieso wird weiter von Sexismus oder Rassismus gesprochen, wenn Diskriminierungsstrukturen nicht trennbar sind? Warum wird der Begriff Kolonialismus verwendet, auch wenn dieser stark westlich rassistisch geprägt ist? Was bedeutet es, als privilegierte Person zu Antidiskriminierung zu forschen? Die einzelnen Artikel verdeutlichen an konkreten Beispielen, wie neue Formen wissenschaftlichen Arbeitens Wissensproduktionen verändern können. Dies führt zu einer grundlegenden Hinterfragung, Bearbeitung und Öffnung von begriffen sowie Genres und macht wissenschaftliches Arbeiten als antidiskriminierendes forschungsHandeln möglich.