Yildiz, Özlem
Migrantisch, weiblich, prekär?
über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche (Kultur und soziale Praxis)
Bielefeld: transcript, 2017. - 316 S.
ISBN 3837641570

Frauen*solidarität-Signatur:  I G 1374

Berlin / Türkische Einwanderin / Deutsche Frau / Friseurin / Unternehmensgründung / Selbstständige Arbeit / Prekariat ; Deutschland BR ; Dienstleistung ; Migration ; Gender

Die Anzahl der Friseurbetriebe ist in den letzten Jahren in Deutschland rasant angestiegen, der Beschäftigungsanteil von Frauen und von Migrant_innen türkischer Herkunft ist in Branche besonders hoch. Özlem Yildiz untersucht dieses Phänomen am Beispiel Berlin, indem sie verschiedene Ansätze wie die Dynamik der Migrant_innenökonomie, Konzepte der Prekarität sowie Theorien zu Frauen in der Selbstständigkeit einbezieht. Welche Einflüsse politisch-institutionelle, soziale und ökonomische Faktoren auf die Prekarisierung von Frauen und Migrant_innen in der Friseurbranche haben, ist die zentrale Fragestellung der Arbeit. Dabei kommt die Autorin zum Schluss, dass institutionelle und räumliche Einflüsse eine große Rolle bei der Prekarisierung spielen und viele Merkmale, die als typisch weiblich bzw. migrantisch gelten, Unternehmer_innen deutscher und migratnischer Herkunft gleichermaßen betreffen und dass die Situation von Frauen und Männern in dieser Branche deckungsgleicher ist als in der Forschungsliteratur angenommen.

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